Dividenden zur Altersvorsorge?!

 

 

 

Du möchtest für deine Zukunft vorsorgen und langfristig Vermögen aufbauen? Dann könnte das ein möglicher Weg für dich sein! Für die meisten Menschen gilt die Börse als ein Glücksspiel oder nur etwas für sehr reiche Menschen. Diese Aussage ist schlicht falsch! Mit dem nötigen Fachwissen und Disziplin kannst du langfristig die Finanzielle Unabhängigkeit erreichen und das ohne auf die Kurse zu blicken!

 

 

 

 

Finanzielle Unabhängigkeit: Liegt vor wenn du von den Einnahmen aus deinem Vermögen leben kannst!

 

 

 

 

 

Die meisten Menschen nutzen für ihre Geldanlage immer noch das Sparbuch oder die Lebensversicherung und verzichten somit auf viel Rendite. Nur wer seine Finanzen selbst in die Hand nimmt und sich weiterbildet kann auch erfolgreich sein. In Deutschland besitzen nur 6% der Bundesbürger Aktien, bei Millionären sind es über 32%. Dafür gibt es mehr verkaufte Lebensversicherung als Einwohner. Aktuell ist die garantierte Mindestverzinsung, beim Deutschen Lieblings-Finanzprodukt, bei mageren 0,9% pro Jahr. Vor 2003 wurden Lebensversicherungen mit einer garantierten Verzinsung von bis zu 4% verkauft. Doch die aktuelle Zins Situation macht dies aktuell unmöglich und somit diese Form der Geldanlage, schlicht unbrauchbar! Hinzu kommt, das neben der schlechten Verzinsung auch die Auszahlung durch die Zins Situation massiv gefährdet ist und davon auszugehen ist, das evtl. einige Lebensversicherungen nicht ausgezahlt werden. Stellt sich die Frage wie man sein Geld überhaupt noch Gewinnbringend anlegen kann, ohne enorme Risiken einzugehen.

 

 

 

 

 

 

 

Dividende – Was ist das?

 

 

Eine Dividende ist eine Gewinnausschüttung eines Unternehmens. Das heißt, du bekommst auf dein investiertes Kapital eine prozentuale Ausschüttung von dem Unternehmen als Miteigentümer. Man kann eine Dividende mit Mieteinnahmen vergleichen. Somit richtet man den Fokus auch auf das wichtigste und weg von den täglichen Kursspekulationen oder „Panikmache“ der Medien. Um das richtige Mindset, des langfristig erfolgreichen Investors näher zu bringen, bietet sich der Vergleich zur Investition in Immobilien an. Wenn du dir eine Immobilie für 100.000 € kaufst und diese mit einer Mietrendite von 5% vermietest, bekommst du 5.000 € Mieteinnahmen pro Jahr (abzgl. Steuer/Kredit etc.) Genau wie bei der Dividende, nur das du keine Miete sondern einen kleinen Teil des Gewinns eines Unternehmens bekommst. Solange der Mieter einen Job hat und die Miete zahlt, bekommst du Geld und ähnlich ist es auch mit deiner Dividende. Nur weil es eine schlecht Marktphase gibt und die Kurse der Aktien fallen, heißt das nicht dass dein Unternehmen, z.B Mc Donalds keine Burger mehr verkauft und somit dir keine Dividenden mehr zahlen kann. Natürlich ist der Vergleich nicht ganz so einfach zu treffen aber er beschreibt die Sichtweise, welche du als erfolgreicher Dividenden-Investor benötigst, sehr genau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber was wenn die Kurse tatsächlich fallen?

 

 

 

Wie oben schon beschrieben ist dies für uns als “Dividenden-Jäger” relativ uninteressant. (Es sei denn das Unternehmen selbst hat Probleme weswegen der Kurs einbricht). Nehmen wir wieder das Beispiel des Immobilien Besitzers: In unserem Szenario bekommt er 5.000 € pro Jahr an Miete. Auch unser Aktien Investor bekommt 5.000 € Dividende pro Jahr. Doch der Aktien Investor ist in Panik da sein Investment 5% Kursverlust erlitten hat. Der Immobilien Investor hat mit seinem Mietobjekt ebenfalls 5% an Wert verloren, da das Bauprojekt des neuen Flughafens in seiner nähe abgesagt wurde und dieser beim Kauf der Wohnung bereits „eingepreist“ war. Wo ist jedoch der unterschied zwischen beiden Parteien und wieso ist der Aktien Investor in Panik und der Immobilieninvestor nicht? Ganz einfach, da der Aktien Investor stets den Wertverlust im Depot sieht, der Immobilieninvestor dagegen nicht! Er sieht nur sein

Objekt, die schöne 2-Zimmer Wohnung, nur ohne Chart und ohne Wertverlust.

 

In beiden Fällen hat der eigentliche Wert ihres Investments 5% minus gemacht, jedoch bleiben die jährlichen Einnahmen gleich! Jemand der eine Immobilie langfristig vermietet, richtet den Fokus lediglich auf die Mieteinnahmen und weniger auf die aktuelle Preissituation oder Wertentwicklung des Objektes, da es lediglich den Gewinn auf dem Papier erhöht, nicht aber den tatsächlichen Gewinn (es sei denn er Verkauft das Objekt), sprich nur der Buchgewinn steigt.

 

Fazit: Es ist für uns nicht wichtig, wenn ein Unternehmen in einer schlechten Marktphase an Wert verliert (Kursverlust), solange das Unternehmen weiterhin Geld verdient! Das ständige abrufen der Kurse kann dazu führen irrationale Entscheidungen zu treffen, die am Ende für einen Verlust sorgen können (Panik-Verkäufe in einer “Downphase”). Deswegen empfiehlt es sich, das Investment wie eine Immobilie anzusehen und sich nicht von den täglichen Kursschwankungen beeinflussen zu lassen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf was muss ich bei Dividendenaktien achten?

 

 

Die Frage wie man eine gute Dividendenaktie findet und bewertet ist gar nicht so komplex wie viele denken. Natürlich gibt es eine Reihe an Informationen über das Unternehmen und eine Vielzahl an Kennzahlen welche schnell für eine Verunsicherung sorgen können. Aber man kann schon mit ein paar Kennzahlen die besten Unternehmen für sich finden. Eine sehr wichtige Kennzahl ist die Kontinuität eines Unternehmens, d.h. wie lange zahlt das Unternehmen bereits eine Dividende und wie viele Jahre in folge wurde die Dividenden gesteigert. Hier gibt es auch die sogenannten „Dividendenaristokraten“, das sind Unternehmen die seit mindestens 25 Jahren, jährlich die Dividende erhöhen und das ohne Ausnahmen. Einige Beispiele hierfür:

 

 

 

 

Mc Donalds

Dividendensteigerung seit: 42 Jahren

 

 

Johnson & Johnson

Dividendensteiger seit: 56 Jahren

 

 

Coca Cola

Dividendensteigerung seit 56 Jahren

 

 

Altria Group Inc

Dividendensteigerung seit 48 Jahren

 

 

 

 

>>Zur Dividenden-Datenbank 

 

 

 

 

 

 

Aber für uns ist nicht nur die Historie der Dividendenzahler interessant sondern auch die Zukunft. Ist das Geschäftsmodell Zukunftstauglich? Und wie sind die aktuellen Zahlen? Macht das Unternehmen Gewinn? All diese Faktoren sind natürlich ebenfalls wichtig, die Dividendenhistorie gibt lediglich Aufschluss darüber, wie sicher das Geschäftsmodell über Jahrzehnte ist und ob das Unternehmen auch unbeschadet durch eine Finanzkrise kommt oder ob es die Dividende kurzfristig einstellen muss.

 

 

 

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Ausschüttungsquote auf den Gewinn eines Unternehmens. Einfach gesagt: wie viel Gewinn macht das Unternehmen und wie viel wird davon in Form von Dividende ausgeschüttet? Als Anleger möchtest du natürlich ein gesundes Unternehmen was nicht schon 95% seines Gewinnes auszahlt und somit keine Rücklagen bilden kann und in schwierigen Phasen die Zahlung vielleicht sogar einstellen muss. Eine geringe Ausschüttungsquote ist also sehr positiv zu bewerten und zeigt das dass Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in schlechten Zeiten die Dividende weiter zahlen und sogar erhöhen kann. Aber das ist nicht die einzige Kennzahl, welche wichtig ist.

 

 

 

 

 

 

 

Die Gewinnsteigerung

 

 

Die Gewinnsteigerung ist eine Kennzahl die sehr nahe an der Ausschüttungsquote hängt. Sie beschreibt um wie viel Prozent der Gewinn zum Vorjahr gesteigert werden konnte. Diese Information ist für uns ebenfalls ausschlaggebend. Wieso aber ist das so wichtig für uns? Naja, wenn das Unternehmen jedes Jahr die Dividende um 7% erhöht, aber ein Gewinnwachstum von nur 2% hat, dann wird dies wahrscheinlich nicht mehr lange umsetzbar sein. Wir müssen als Unternehmen finden, die langfristig ein Gleichgewicht zwischen Gewinnwachstum und Dividendensteigerungen aufzeigen und somit sicher und langfristig wachsen.

 

Diese drei Kennzahlen in Kombination geben dir einen guten ersten Eindruck über das Unternehmen und können dir schnell sagen ob eine Investition Sinn macht oder nicht.

 

Zusammenfassung: Wir schauen bei einem Unternehmen auf die Historie um zu sehen wie sicher das Geschäftsmodell auch in Krisenzeiten funktioniert. Gleichzeit schauen wir auf die Zukunftstauglichkeit sowie der aktuellen finanziellen Situation. Als nächstes widmen wir uns der Ausschüttungsquote, diese sollte unter 75% liegen. Jetzt betrachten wir das Gewinnwachstum der letzten 10 Jahre und vergleichen dieses mit der Dividendensteigerung der letzten 10 Jahre. Hier sollte im besten Fall die Gewinnsteigerung höher sein als die Dividendensteigerung oder zumindest gleich auf. Sollten alle Kennzahlen in Ordnung sein, könnte dies ein gutes Investment darstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Dividendenstrategie

 

 

Natürlich wollen wir nicht all unser Kapital in ein Unternehmen stecken und somit dem Risiko einer Branche/Unternehmen unterliegen. Ein Vorteil dem Immobilieninvestor gegenüber ist, das wir unser Kapital besser „streuen“ können und somit das Risiko stark verringern. Es empfiehlt sich ein breites Depot, bestehend aus unterschiedlichen Branchen, Ländern und Währungen zu bilden. Natürlich hat auch der Immobilieninvestor die Möglichkeit der Diversifikation, allerdings ist dies erst ab einem beachtlichen Vermögen möglich.

 

Die besten Dividendenzahler, sind Unternehmen welche hauptsächlich den täglichen Bedarf abdecken. 

 

Denn egal ob es eine Rezension oder Finanzkrise gibt, Menschen werden weiterhin einkaufen und sich mit alltäglichen Dingen ausstatten. Aus diesem Grund sind diese Unternehmen besonders stabil und hervorragende Dividendenzahler. Einige dieser Unternehmen, welche selbst nicht sonderlich bekannt sind, haben dutzende Marken welche täglich Millionen mal verkauft werden.

 

Ein Beispiel dafür wäre „Procter & Gamble“, das Unternehmen steigert seit 62 Jahren, jährlich die Dividende und wurde bereits 1832 Gegründet. Egal ob die Finanzkrise 2008 oder 2000, in beiden Fällen wurde die Dividende erhöht und pünktlich an die Aktionäre ausgezahlt. 

 

 

>>Zur Dividenden-Datenbank

 
 

 

 

 

 

 

Close Menu